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Erik Ambler: Der dunkle Grenzbezirk

Impressum des iBooks (gekürzt) 

Originalausgabe The Dark Frontier  1936, Hoden & Stougthon, London.

Auf deutsch erstmals 1979 Diogenes Zürich.

Copyright  © 

  • © 1936 by Erik Ambler
  • © 2017 Deutschsprachige Ausgabe by Hoffmann und Campe, Hamburg
  • © 1979, 1997  deutsche Übersetzung.

Aus dem Englischen von Walter Hertenstein und Ute Haffmanns

Ambler entschuldigt sich in seinem Vorwort von 1972 für sein Unwissen, dass er 1935  hatte als er das Buch schrieb. Er hatte Arbeiten von RutherfordCockcroft und Chadwick gelesen und wie er schreibt „einige von deren Implikationen verstanden“. Das die Atombombe, die er beschrieb, nicht von einem einzigen Mann erfunden und hergestellt werden konnte, wurde ihm erst später klar. Allerdings vermutet er, dass er einer der ersten Atombombengegner gewesen sei.

Die Handlung des Romans ist nicht nur wegen Atombomben-Brisanz bemerkenswert. Der Physiker Henry Barstow hat wochenlang Tag und Nacht gearbeitet. Er fühlt sich gesundheitlich angegriffen und sucht seinen Arzt auf. Der prognostiziert ihm einen Nervenzusammenbruch, wenn er nicht sofort einen langen Urlaub nimmt. Er beschließt ein bis zwei Wochen in Cornwall auszuruhen. In einem Hotel  findet er ein Buch, auf dessen Umschlag ein Mann mit einer Pistole abgebildet ist. Er erinnert sich nicht, das Buch gelesen zu haben. Er erinnert sich noch daran, dass er danach im Regen Auto gefahren ist. Mehr als fünf Wochen später setzt seine Erinnerung wieder ein

Er erinnert sich nicht, dass er im Hotel einen Simon Groom kennenlernte, der Barstow aufgrund eines Presseberichts kennt. Barstow hatte auf. Barstow hatte verlauten lassen, das in naher Zukunft die Kernenergie in naher Zukunft zum Nutzen und Schaden der Menschheit eingespannt werden könne. Groom erklärt, das er für den Waffenkonzern Cator und Bliss arbeitet. ( siehe Erik Ambler: Wiederkehrende Namen, Begriffe etc.). Groom erzählt, dass ein Wissenschaftler namens Kassens im fiktiven Staat Zovgorot die Atombombe erfunden habe. Cator und Bliss ist an der Formel interessiert. Groom möchte Barstow als Berater engagieren. Barstow lehnt ab. Groom gibt nicht auf und erklärt, Barstow könne ihn in Paris im Hotel Ritz finden, wenn er seine  Meinung ändere. Nach einigen philosophischen Betrachtungen greift Barstow zu dem o.a. genannten Buch, dass die Abenteuer eines Conway Carruthers vom Dept. Y erzählt werden. 

Nach er Lektüre setzt er sich ins Auto und hat einen Unfall.

Der Unfall löst den prognostizierten Nervenzusammenbruch aus. Barstow wird zu Conway Carruthers, der sich aber als Barstow anbietet für Cator und Bliss bzw. Groom zu arbeiten. Es sei noch angemerkt, dass Carruthers irritiert ist, dass sein Freund Durant von der Pariser Sûreté ihn nicht empfängt.

Der weitere Roman ist spannend, amüsant und lesenswert.