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zum Bild oben siehe Hintergrundbild

Ehemalige Brücken

Literatur

  • Wolfgang Ernst: Braunschweigs
    • Band 1 Der Burgmühlengraben im Wandel der Zeit, Appelhans Verlag, Braunschweig  2017 (im Text Ernst Burgmühlengraben)
    • Band 2: Der Wendenmühlengraben und der Neustadtmühlengraben im Wandel der Zeit,  Appelhans Verlag, Braunschweig  2017 Im Text Ernst Wendenmühlengraben 
    • Unterwelt Band 3, Bruchgraben, Münzgraben und Wendengraben im Wandel der Zeit Braunschweig 2017) / Im Text Ernst: Bruchgraben

Burgmühlengraben

Der Burgmühlengraben ist weitgehend verrohrt. Es existiert zur Zeit nur eine Brücke, die im Inselwallpark liegt. Der Burgmühlengraben führt ab Pumpwerk Inselwall auch die Wasser von Bossel-, Wendenmühlen- und Wendengraben. (Ernst Wendenmühlengraben S. 49)

„Vor dem Burgbezirk befanden sich die Burgmühlen, die den Okergraben den Namen gaben. Sie dürften die zu den ältesten Mühlen der Stadt gehören und höchstwahrscheinlich mit der Burggründung in Verbindung stehen.“ (Zitat Ernst: Burgmühlengraben S.44)

„Heute ist auf dem Ruhfäutchenplatz von dem ehemals breiten Okerarm nichts mehr zu erkennen, lediglich die Grabennachbildung vor der Burg lässt noch nach starken Regenfällen die damalige Situation erahnen.“ (Zitat Ernst: Burgmühlengraben S.47)

Burgmühlenbrücke

„die Brücke verband das Weichbild Hagen mit dem Stadtbezirk der Burgfreiheit auf Höhe des nordöstlichen Ecke der Burg Dankwarderode.“ Wikipedia.

Nach den bei Wikipedia angegebenen Koordinaten liegt die Brücke an der Stelle des Ruhfäutchenplatz (siehe  Martha-Fuchs-Gedächtnis-Ring)

Hagenbrücke

Warum die Straße Hagenbrücke heißt, war mir als junger Mensch nicht klar. 

Das änderte sich mit meinem Interesse für Braunschweigs Geschichte.

Die Brücke verband früher die Weichbilde Hagen und Neustadt und überbrückte den Burgmühlengraben.

Wann die /eine Hagenbrücke  (erstmals) erbaut wurde konnte ich nicht recherchieren. 

Beim Abbruch der Brücke wurde ich bei Ernst: BurgmühlengrabenS. 49 ff.

„Auf der Nord- und Südseite der Hagenbrücke .. wahrscheinlich schon in der zweiten Hälfte des 17.  Jahrhundert abgedeckt und überbaut wurden.“  Die Hagenbrücke wurde Ernst: Burgmühlengraben. S. 50. Die Hagenbrücke wurde wohl in den Jahren 1886 ff abgerissen

Blick auf dem Hagenmarkt von der Hagenbrücke 2019
Blick auf dem Hagenmarkt von der Hagenbrücke 2019
Hagenbrücke  Ecke Reichsstraße 2019
Hagenbrücke Ecke Reichsstraße 2019
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Münzgraben

"Der Münzgraben beginnt als Abzweigung von östlichen Okerumflutgraben vor dem 1863/1864 errichteten Wasserwerk am Bürgerpark.“ (Zitat Ernst Bruchgraben, S. 34) 

Zum Verlauf bis zur Langen Brücke siehe.

„Nach Eimündung des Bruchgrabens erreicht der Münzgraben (verrohrt) die Kreuzung Münzstraße / Damm“ Zitat Ernst Bruchgraben, S. 53

Der Münzgraben mündet „im unterirdischen Gewölbe vor dem Landgericht in den Burgmühlengraben.“ Zitat Ernst Bruchgraben, S. 56) 

Brücke am Gänsewinkel

„Im Bereich des Gänsewinkel wurde die erste eiserne Brücke in Braunschweig nach einem Entwurf von Peter Josef Krahe über den Münzgraben gebaut. ...

Sie wurde ... 1823/24 ausgeführt. Die Brücke verband das Ende zuvor vollendeten Bruchtor-Promenade mit dem Gänsewinkel.“ (Zitat Ernst: Bruchgraben, S. 34).

Der Platz am Gänsewinkel trug später die Namen Tummelplatz und Siegesplatz und heißt seit 1945 Lessingplatz. (siehe auch Braunschweiger Bruch, Bruchstraße, Lange Brücke)

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