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Wendenturm

Dies ist eine Unterseite von Braunschweiger Landwehr

"Der Wendenturm ist einer der sieben ehemaligen Wehrtürme der Braunschweiger Landwehr, die im Jahre 1376 als äußere Befestigungsanlage der Stadt Braunschweig errichtet wurde.

Im Jahr 1390 wird die Ortschaft Rühme in einer Urkunde im Zusammenhang mit dem Bau der Landwehr erwähnt. ... Der Wendenturm wurde vermutlich in den Jahren 1384 bis 1390 errichtet, um die Verbindungsstraße der Stadt nach Norden kontrollieren zu können. Durch eine Zollschranke konnte die Straße gesperrt werden. Genutzt wurde der Turm als Quartier und als Signalturm. Er musste im 18. Jahrhundert wegen Baufälligkeit niedergelegt werden.... Die genaue Position des Turmes ist nicht mehr zu lokalisieren, da keine oberirdischen Reste des Bauwerkes erhalten blieben. ...

1777 wurde ein Schankhaus mit dem Namen Wendenturm errichtet, das seitdem als Gasthaus genutzt wird."

Wikipedia 

Von Wilhelm Pätz (1800–1856) - Gerd Spies (Hrsg.): Braunschweig – Das Bild der Stadt in 900 Jahren. Geschichte und Ansichten, Band 2, Braunschweig 1985, S. 232, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=32623862
Von Wilhelm Pätz (1800–1856) - Gerd Spies (Hrsg.): Braunschweig – Das Bild der Stadt in 900 Jahren. Geschichte und Ansichten, Band 2, Braunschweig 1985, S. 232, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=32623862

Rühme

"Urkundlich wurde Rühme erstmals am 24. Januar 1007 als „Riudum“ oder „Riudun“ im Steterburger Kopialbuch erwähnt, später tauchte die Siedlung unter „Rudern“ und 1605 als „Ruhem“ (Riedheim) in Urkunden auf. Seit im Jahre 1031 die Magnikirche gegründet wurde, gehörte die Siedlung bis ins Jahr 1948 dieser Kirchengemeinde an. Rühme besaß bis zum Jahr 1936 weder eine eigene Kirche noch eine Pfarrstelle oder einen Friedhof."

Wikipedia

Wenden

"Im Jahre 1031 wird die Siedlung erstmals als „Guinitthun“ urkundlich erwähnt. Zu dieser Zeit wurde häufig die Schreibweise ‘Gu’ anstelle des ‘W’ benutzt. Dem nach diesem Ort benannten Geschlecht derer „von Wenden“ gehörte auch Ludolf von Wenden an, der als Ministeriale Heinrichs des Löwen im Jahre 1143/44 das Kloster in Riddagshausen stiftete.Die Burg des Geschlechts von Wenden wurde 1191/92 erstmals erwähnt, als sie durch den Sohn Heinrichs des Löwen, dem Pfalzgrafen Heinrich, erobert und zerstört wurde. Auf die Burg hatte sich der im Streit von Heinrich dem Löwen abgefallene, braunschweigische Vogt Ludolf zurückgezogen. Bei der Teilung des Herzogtum Braunschweig 1267/69 kam die Burg Wenden an das Fürstentum Lüneburg. Nachdem die Burg verschiedentlich verpfändet und verlehnt wurde, übereignete Herzog Wilhelm I. von Braunschweig-Wolfenbüttel sie 1418 dem Kloster Riddagshausen, worauf sie aufgegeben wurde."

Wikipedia

Die o. a. Erwähnung erfolgte in der Weiheurkunde von 1031 von St. Magni.

Siehe auch