Sol und Mani

Die Freien aber mehrten ihr Geld unter Freyas Schutz

Das Buch Bruno

Ich habe aus meiner Abneigung gegen den Freien nie ein Geheimnis gemacht hab und werde dies auch jetzt nicht tun.

Durch den ersten Irminsul-Bund bin ich bereits erwähnt habe, wurden die Grenzen zwischen den Ständen Liten und Freien aufgeweicht. Das Heiratsverbot viel zum Beispiel.

Der zweite Irminsul-Bund, brachte die Gleichstellung aller damaligen stände: Adel, Freie, Liten. Da die Freien im Besitz große Ländereien und viele Knechte waren hatten den Freien schon damals eine wirtschaftliche Vormachtstellung.

Mit der Industrialisierung und der einhergehenden Bodenreform kamen die Liten den Boden und die Freien die Betriebe.

Die heutigen Freifrauen und Freiherren sitzen in den Aufsichtsräten und den Direktor-Posten der Industrie - also an den Schalthebeln der Macht.

Einem solchen Schalthebel strebte Doris nun zu.

Sie strebt einer der am Burgblock vor fließenden Verkehrszone zu., Da die Zone nahe dem Hochsteinhaus lag, verzichtete sie auf die Benutzung eines Laufbands. Neben der Zone lag ein Bahnhof.

Sie ging zum Anforderungsrechner und drückte ein Ziel ein. Die unterschiedlichen Möglichkeiten, erschienen auf dem Bildschirm.

Ein normaler Zug zu den Erzhütten, war erst in etwa 20 Minuten zu erwarten. Einen Sammler, der auf dem Weg zu den Erzhütten war, könnte sie in etwa 15 Minuten stoppen. Sie könnte einen eigenen Stammler einsetzen oder einen Einzelwagen anrufen. Der Sammler war etwas teurer als ein Einzelwagen, würde sich aber über durch eventuelle Zusteiger drastisch verbilligen, Nach kurzen abwägen, entschied sie sich für einen eigenen Sammler. Sie steckte ihre Karte in den Rechner, dieser summte. Kurze Zeit darauf war der Sammler da. Sie stieg ein und die Türen schlossen sich. Der Wagen ruckte dich doch nicht an. Ein Druidin näherte sich dem Wagen.

Die Tür öffnete sich noch einmal. Der Druidin war mittleren Alters und trug das Sol-Zeichen. Sie nahm gegenüber Platz. Sie schaute Doris an und fragte dauern dann: „Fahren Sie auch zu den Erzhütten?“

Doris nickte und fragte sich, was eine Druidin, auch wenn sie eine Ingenieurin war, bei den Erzhütten zu suchen hatte.

„Ich bin wegen eines technischen Problems gerufen worden,“ gab die Druiden ungefragt Auskunft. 

Dann beugt sie ich vor und fragte flüsternd“ Kwasir?“

Doris war so überrascht dass sie automatisch nickte. 

„Ich habe eine Nachricht für Sie! Von der Irminsul. Geben Sie es bitte weiter“ sagte die Druide daraufhin. „Sprechen Sie mit niemanden über Ihren Auftrag, der sich nicht mit Kwasirs meldet.“

„Aber was ist konkret unser Auftrag?“ Fragte Doris

Die Druiden war erstaunt: „Ich dachte das wüssten sie!“

„Nur sehr unklar.“

„ich weiß nichts über Ihren Auftrag. Ich bin nur ein Bote. Ich will aus nichts weiter wissen.“

Die Druidin verfiel in ein frostiges Schweigen, dass sie beim Aussteigen noch für einen kurzen Gruß unterbrach. Danach entfernte sie sich.

Am Abend, als sich die Gruppe wieder traf, erzählten sowohl Doris als auch Astrid ihre Neuigkeiten

„Es ist merkwürdig “ sagte Clodwig „keiner sagt etwas konkretes, keiner scheint alle Informationen zu haben. 

„Opa Jörgs Hinweis, das zu viel Wissen uns schaden würde?“ fügte Elmar fragend an.

„Vielleicht solltest du versuchen in den Tempeln mehr zu erfahren. Es müsste doch möglich, sein den Toner Donar-Druiden heraus zu kriegen, der zuletzt für die Hochstein Gruppe zuständig war.“ merkte Astrid an. „Zumindest sollten wir uns jeden Abend treffen und Informationen austauschen“ sagte Chodwig.

„Das wird nicht gehen.“ sagte Ilona, die bisher geschwiegen hatt. „Ich soll mich unmittelbar nach dem ersten Thing-Tag am Fernbahnhof melden. Der Senior-Bund-Herr fährt nach Wiesbaden und ich soll mit.“

„Zur Grenze?“ Fragte die Anderen im Chor.

Vor deinem offiziellen Dienstantritt?“ fragte fragt Ludwig an

„Ja das ist merkwürdig!“ betonte Astrid „Erzähl weißt du mehr!“

Die Gruppe diskutierte aufgeregt weiter.

„Ich weiß wie wir in Verbindung bleiben.“ sagte Friderike plötzlich

Sie hatte eine Zeit lang geschwiegen. Aber das ihre. Aber das war so ihre Eigenart. Sie beteiligte sich selten länger mit längeren Redebeiträgen an der Diskussion in der Gruppe. Wenn sie sich dann aber zu Wort meldete, meist kamen meist fundierte Gedanken heraus. „Unsere Geheimsprache.“

Die Geheimsprache hatten sie vor vielen Jahren entwickelt. Sie war ein System, dass ich sowohl gesprochen wie geschrieben anwendbar. Nur die sieben der Gruppe mussten damit umzugehen. 

„Vielleicht,“ sagte Caesar,“ hat man uns Einfluss genommen, dass wir dieses System erfinden.“

Auch Elmar überraschte die Gruppe immer wieder. Allerdings waren seine Beiträge zum Gruppengespräch nicht ganz so selten wie Friederikes. Und im Gegensatz zu den sehr intuitiven Ideen seiner Schwester, sprach er dann Gedanken aus Die eine Fülle von Informationen kombinierten. Oft in erstaunlicher Schnell. Diesmal erzeugte er ein bedrückendes Schweigen.

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