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Anmerkungen zu: Ganz Kleine können eine große Hilfe sein

  1. Nach neueren Erkenntnissen ist der Neuerhof wohl erst Ende des 18. Jahrhundert angelegt. Wann aber Herzog Rudolf August „einige alte Häuser (Breite Straße 24) ... nd drei weitere dahinter, den sogenannten „Möllerhof“ abreißen“ ließ, ist nicht völlig klar. Aber für mich in den 1680ern. Ich habe die Eröffnung des Ladens von Rainer Rell auf das Jahr 1687 verlegt. Der Rest ist notfalls dichterische Freiheit. (vgl. Wikipedia)
  2. Ob der Möllerhof 1359 schon existierte und auch so hieß weiß ich nicht. Aber in diesem Roman gab es ich 1359 schon
  3. Jahrmarkt in Braunschweig war im Sommer zu Laurentii (10. August), ich hoffe auch 1689. Aber auch hier melde ich notfalls dichterische Freiheit an. (vgl. Wikipedia)
  4. Nach neueren Erkenntnissen ist der Neuerhof wohl erst Ende des 18. Jahrhundert angelegt. Wann aber Herzog Rudolf August „einige alte Häuser (Breite Straße 24) ... nd drei weitere dahinter, den sogenannten „Möllerhof“ abreißen“ ließ, ist nicht völlig klar. Aber für mich in den 1680ern. Ich habe die Eröffnung des Ladens von Rainer Rell auf das Jahr 1687 verlegt. Der Rest ist notfalls dichterische Freiheit. (vgl. Wikipedia)
  5. Der Martinifriedhof im Westlichen Ringgebiet in Braunschweig ist ein historischer Friedhof, der 1712 angelegt wurde. Heute dient er als öffentliche Grünanlage.Der ehemalige Friedhof der Martinigemeinde ist mit einem Zaun eingefasst und befindet sich an der Goslarschen Straße zwischen der Kreuzstraße und dem Hohestieg...
  6. Die Angehörigen der Gemeinde St. Martini wurden einst direkt an der Martinikirche um die Paulskapelle herum beerdigt. An Stelle dieses Friedhofs entstand der Platz „An der Martinikirche“  Wikipedia
  7. Jahrmarkt in Braunschweig war im Sommer zu Laurentii (10. August), ich hoffe auch 1689. Aber auch hier melde ich notfalls dichterische Freiheit an. (vgl. Wikipedia)
  8. Stechinelli, der hier erwähnt wird, ist eine Historische Person. Ob er je Kontakt zur Familie von Thurn und Taxis hatte ist nach meinen neuesten Recherchen fraglich. Werner von Thurn und Taxis ist eine fiktive Person, ich habe bei meinen Recherchen 2021 keinen Werner von Thurn und Taxis entdeckt.
  9. Beim recherchieren über das Stechinelli-Haus bin ich auf etwas mit bisher etwas mit unbekanntes gestoßen: „Bis 1368 befand sich an dieser Stelle der „Schrank“ bzw. „Bliden schrank“, wobei das Wort „Schrank“ damals „verschlossener Raum“ bedeutete und „Bliden“ kleine Geschütze waren. Das Haus diente demzufolge als Zeughaus, in dem Waffen der Altstädter Bürger verwahrt wurden. Die Bezeichnung „Schrank“ ging 1368 auf einen Nachfolgebau an gleicher Stelle über..., der wiederum 1690 dem Stechinelli-Haus wich und dabei seinen alten Namen einbüßte. Während des Zweiten Weltkrieges wurde das Gebäude bis auf das Portal zerstört, aber dann wieder aufgebaut.“ (Wikipedia)
  10. Ob ein Zeugschreiber der zuständige „Beamte“ für das Zeughaus war, konnte ich nicht erkunden. (vgl. Wikipedia)
  11. Ob die Scharrnstraße 1689 noch Schernenstrate hieß, konnte ich nicht ermitteln. Die St. Autorstwete gab es wohl nicht mehr, da der Autorshof schon 1681 gebaut wurde. Ich nehme mir die dichterische Freiheit, einen nicht öffentlichen Fußweg von der Schernenstrate zur Rückseite des Autorshof zu kreieren.
  12. Dass ich bei meinen Recherchen auf ein Gasthaus „Zur güldenen Kugel“ auf der Schernenstrate entdeckt habe, brachte mich auf eine neue Idee.
  13. Während des Entstehen dieses Kapitel kam mir die Idee, einen Ermittler zu beteiligen. Die Idee Cäsar Bär dafür zu nehmen verwarf ich wieder. Dann entschied ich mich für Porbars und Achille. Die sind aber nur zu zweit zu bekommen.
  14. Viele Informationen über die Detektei und die in diesem Kapitel enthaltenen Hinweise findet der Interessierte in
    1. allgemein in dem Roman Alles Illusion
    2. über Porbars und Achille im Kapitel: Zwei ganz kleine Leute und ein fast Großer
    3. über die erwähnte Versammlung in Versammlung 
  15. Um dieses Kapitel irgendwie abzuschließen habe ich Johann Busemann und Ahasver in die Geschichte verwoben. 
  16. Im Abenteuer-Manuskript steht: „Thurn und Taxi liegt im Lazarett.“ Die Geschichte spielt allerdings 1689. Lazarette  bzw. Hospitäler gab es aber nicht in Hülle und Fülle. Das einzige was ich kannte ist das Hospital St. Leonhard. In Wikipedia gibt es einen Hinweis auf  das Marienhospital (siehe Großes Waisenhaus. Anscheinend gab es Hospitäler nur für Arme und ansteckend Kranke. (vgl. Wikipedia
    1. Als Waffe wurde eine Hakenbüchse verwendet
    2. Mit Hakenbüchse und Arkebuse wird eine vielfältige Familie von Vorderladern des 15. und 16. Jahrhunderts bezeichnet. Diese finden sich in Europa und Asien mit Luntenschloss und einem Kaliber von etwa 18 bis 20 Millimetern[1] (nach anderen Angaben bis zu 25 Millimeter).
    3. Die Treffgenauigkeit sowohl der Hakenbüchsen als auch der Arkebusen (sowie der Musketen) war relativ gering, so dass ihr Einsatz nur auf kurze Distanz oder massiert als Batterie sinnvoll war. (Zitate aus Wikipedia: Arkebuse. Dort können Interessierte auch mehr über Hakenbüchse erfahren)
  17. Wie aber wurde ein Prominenter wie (mein fiktiver) Werner von Thurn und Taxi, der angeschossen wurde behandelt.
  18. Ich versuche mal Hilfe im Netz zu finden, sonst lasse ich zaubern.
  19. Da ich bei der Sichtung des Manuskripts auf weitere Probleme gestoßen bin, schreibe ich das Kapitel um.Historische Ungenauigkeiten sind das Ergebnis meiner Fantasie und dichterischer Freiheit.

Altstadtmarkt 1834.

Der Handelsweg (damals Neuer Hof) ist mit einem schwarzen Rechteck markiert.

Das blaue Rechteck  markiert die Caffee  Twete (heute Kaffeetwete)

Das grüne Rechteck markiert den alte Stadtmarkt (heute Altstadtmarkt)

Das rote Rechteck markier den ehemaligen Martini-Friedhof

Karte 1798

Braunschweig: Altstadtmarkt mit Altstadtrathaus, Marienbrunnen, Martini-Kirche und Stechinelli-Haus im Jahre 1834. Ölgemälde auf Leinwand von Domenico Quaglio. Dieses Werk ist gemeinfrei, weil seine urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist.
Braunschweig: Altstadtmarkt mit Altstadtrathaus, Marienbrunnen, Martini-Kirche und Stechinelli-Haus im Jahre 1834. Ölgemälde auf Leinwand von Domenico Quaglio. Dieses Werk ist gemeinfrei, weil seine urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist.
Stechinellihaus 16.06.2017
Stechinellihaus 16.06.2017
Scharrnstraße 16.06.2021
Scharrnstraße 16.06.2021
Dieses 'Foto zeigt den Parkplatz hinter dem Hinterhof des Autorshof. Der fiktive
Dieses 'Foto zeigt den Parkplatz hinter dem Hinterhof des Autorshof. Der fiktive
Autorshof mit Einfahrt Parkhaus 16.06.2021
Autorshof mit Einfahrt Parkhaus 16.06.2021