Eine Ballonfahrt

Jean MetieramourBraunschweig  23. März 1925

Ich spürte plötzlich Magie und gleichzeitig Anti-Magie im Saal und sah unwillkürlich auf. Ganz in der Nähe standen drei große Gestalten. Zu einem der drei, einen elegant Gekleideten, spürte ich eine Art Verwandtschaft. Ein Altrassler!

Die anderen beiden trugen Ringerkleidung. Von Ihnen kam die Anti-Magie. Barbaren!

Der eine von beiden kam mir bekannt vor. Ich sah zu Frauke hinüber und nahm telepathischen Kontakt auf.

‚Ja, es ist Otto Müller!’ sendete sie.

„Dann werden die anderen beiden John O`Cathey und Raoul LeVin sein!“ murmelte Mark.

‚Es ist zu viel Magie und Anti-Magie im Raum. Ihr solltet verschwinden!’ signalisierte Putzi von der Bühne aus. Ich komme morgen früh mit Sogan zu Grünfinger. Ich übe jetzt mit Pierre.’

Auch die drei großen Gestalten verzogen sich. Wir verabschiedeten uns.

Jean MetieramourBraunschweig  24. März 1925

Wir waren beim Frühstück mit Grünfinger und  Dorthe als Putzi und Sogan ankamen.

Wir hatten uns bei Grünfinger über Putzi und Sogan erkundigt.

„Sogan ist ein Illusionist, ein Cybride der von Schratenund Terranern abstammt. Illusionisten können einiges, was ihnen beim Bühnenzauber nützlich ist. Manche von ihnen wissen nicht einmal, dass sie wirklich zaubern können. Sie sind zufällig auf ein Separables gestoßen, oder irgendeine Magier-Gruppe hat ihnen so etwas zugespielt.

Putzi hat Sogan „entdeckt“ und ihn als Symfortd-Mann rekrutiert.“

Als Grünfinger diesen Vortrag beendet hatte, klingelte es. Dorthe ging und kam kurz darauf mit Putzi und Sogan herein.

Als Sogan am und Putzi unterm Tisch Platz genommen hatte erklärte Dorthe, dass sie für uns Plätze für eine Ballonfahrt beim Braunschweiger Landesverein für Luftfahrt gebucht habe.

Ihr trefft Euch mit Harald, der den Ballon fliegen wird.“ fügte sie hinzu.

Wir debattierten, wer im Ballon fahren wolle bzw. müsste.


Mark wollte auf keinen Fall, Frauke und Mario würden gern den Ballon nutzen. Blieb der letzte freie Platz im Ballon. Käthe ließ sich schließlich breitschlagen in die Höhe zu steigen.

Wir anderen, einschließlich Putzi, Sogan und Dorthe würden in Autos versuchen dem Ballon zu folgen.

Frauke hatte sich die ganze mit der Braunschweiger Landeszeitung beschäftigt und das eine oder andere mit ihrem Pet-Ki kopiert.

Sie wandte sich an Dorthe: „Kann man dafür sorgen, dass der Wind in eine bestimmte Richtung weht.

Es war Mark der antwortete: „Ja!“

Dorthe fügte hinzu: „Ich werde Vera als Verstärkung rufen!“

Käthe Müller, Braunschweig, 24. März 1925

Wir fuhren zum Gaswerk,. Dort wurden wir von Harald Larson und Vera empfangen, die uns einen weiteren Reykianer als Winfried vorstellte . Sie hatten sowohl Karten für die Ballonfahrt als auch Eintrittskarten.

Die Zaubertänzer Vera und Mark tuschelten miteinander, Harald und Grünfinger gingen zu den beiden. Sie beteiligten sich an der Tuschelei.

Harald warte im Ballonkorb Frauke, Mario, Harald und ich bestiegen dann später den Ballon-Korb. Als wir aus der aufsteigenden Gondel zu unseren Freunden blickten, sahen wir das Vera und Mark einen seltsamen Tanz ausführten. Jean unten und Harald hier oben machten dazu merkwürdige Hand- und Armbewegungen.

Der Ballon flog nach Norden. Als wir Querum überflogen hustete Frauke auffällig. Wie gingen zu ihr. Sie zeigte nach unten und dann auf die von ihr kopierte Zeichnung.

„Da unten! Und wie ich dachte ist dort das „Restaurant und Kaffee zum Wiesenthal“. Die zeigte auf eine Anzeige, die sie aus der Zeitung kopiert hatte.

„Witzig auf der Zeichnung, wird Wiesental ohne „h“, im Text mit „h“ geschrieben.“ meinte Mario.

Auch mir fiel was auf: „Der Wirt heißt Kühlhorn!“

„Ja,“ sagte Frauke, „das war mir aufgefallen. Daher wollte ich hier langfliegen.“

 

„Wir sind auf dem Weg nach Querum.“

Wir flogen weiter und hielten telepathischen Kontakt zu unseren Freunden.

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