Fallobst -Vorbemerkung

Nach der Fertigstellung von „Hedwig Suche“ und deren Veröffentlichung bzw. Werbung dafür und einem Thekengespräch stellte ich fest, dass Fallobst auf der  noch nicht wieder veröffentlicht wurde.

Fallobst sind Gedichte und Kurz-Geschichten, die ich vor langer Zeit geschrieben habe.

Vermutlich in den 1970ger Jahren, mit der Schreibmaschine oder der Hand.

Teilweise habe ich aus mir damals sinnvoll scheinenden ideologischen Gründen in Kleinbuchstaben verfasst und nicht verändert.

 

Für Fallobst besteht selbstverständlich das Copyright by Lutz-Rüdiger Busse, und ich verweise dazu warnend auf Copyright

Fallobst – neue Fassung

Wie unreifes 

Oder gar überreifes 

Obst

Fallen Worte auf weißes Papier

Die

Da sie nicht für den Verzehr geeignet scheinen

Eher Beschwerden hervorufen können

Vom Kleingärtner meist auf den Misthaufen

Namens Papierkorb geworfen

Obwohl sie den Keim des Lebens in sich tragen

Doch nicht nur deshalb

Sondern weil

Autoren im Gegensatz zu Kleingärtnern

Verdauungstörungen hervorufen

Dürfen – Können – Müssen?

Darum

Wird es aufbereitet

Fallobst eben

Copyright by Lutz-Rüdiger Busse

 

Fallobst – alte Fassung

Wie unreifes Obst

Fallen Worte auf weißes Papier

Die

Da nicht für den Verzehr geeignet

Vom Kleingärtner meist auf den Misthaufen

Namens Papierkorb geworfen

Der Autor aber

Weniger skrupellos

Bietet sie an

Copyright by Lutz-Rüdiger Busse

Abzählvers

Er Du ich

Packen Ihn Dich mich

In Fächer große kleine

Deine Meine Seine

Fächer sind zu klein

Wir passen nicht hinein

Bis wir passen in die Form 

Raspeln Du er ich

Ihn mich Dich 

Auf die einheitliche Norm

Zu

Und raus bis Du

Copyright by Lutz-Rüdiger Busse

Abendlied

wurde von mir in Kleinbuchstaben verfasst, und scheint mir aufgrund der Vermehrung der Populisten und andere Rechter aktuell

wachet auf, wachet auf ihr leute

des tags ist es schon spät

wachet auf, wachet auf noch heute

damit ihr es auch seht

was auf dem spiele steht

 

seht leute seht den schwindel

kommt raus aus eurem bette

doch ihr schlaft als wenn die spindel

euch gestochen hätte

es sagten euch propheten

ihr sollt im schritt erstarren

sie nehm‘ euch den kometen

ihr aber tut verharren

 

wacht auf, wacht auf, bevor die nacht kommt

wacht auf, wacht auf, bevor die macht kommt

wacht auf, wacht auf, bevor auch ich verharre

wacht auf, wacht auf, bevor auch ich erstarre

 

und du mein lieber uhu

mach nicht dein zweites auge zu

es könnt sich Ja zutragen

ein prinz könnt nach dornrösschen fragen

Copyright by Lutz-Rüdiger Busse

Der Schwimmer

es schwamm

ein Mann

auf einen Ozean riesengroß

da sah er von fern ein Floß

der Mann tat überlegen

er dachte ganz verwegen

ich schwimm

dorthin

ach war er nie dort gewesen

denn dort musste er lesen

„betreten ist verboten“

er ruderte mit den Pfoten

und dachte

wenn Ichs machte

wenn Ichs täte

und das Floß betrete

es könnte etwas geschehn

das Floß könnt untergehn

und ich mit

und er glitt

davon und dachte bloß

ich finde etwas anderes, der Ozean ist ja riesengroß

gibt es auch als Geschichte „Statistisches"

siehe unten 

Copyright by Lutz-Rüdiger Busse

Statistisches

Angenommen, nur so, dem Autor ständen einige Dinge und Freunde zur Verfügung. Dinge: ein Computer zum Beispiel; -. Freunde: die mit dem Ding umgehen können. Statistikkentnissse hat der Autor: zur Not helfen Bücher. So ausgerüstet füttern wir den Computer mit Absicht; was kommt heraus?

Erstes Ergebnis: zu jeder Minute, d.h.. auch Augenblick schwimmt ein menschliches Wesen auf den Wellen des weiten Meeres.

Der Computer weiß nicht ob männlich ob weiblich; nicht ob abgestürzter Starfighterpilot, ob von Bord eines Schiffes sagen wir der Jacht eines Millionärs, heruntergespülte Blondine oder so, nein das weiß kein Computer.

Zweites Ergebnis: zu jeder Minute schwimmt auch ein floßähnliches größeres Brett auf den Weltmeeren.

Wenn wir wollen ein drittes Ergebnis: eben jetzt treffen Schwimmer und Floß aufeinander.

Auf dem Floß, sagen wir mal ist ein Schild: Betreten verboten. was tut der Schwimmer?

Er schwimmt weiter.

Warum ?

Seine Ablösung ist noch nicht da!

Gibt es auch als Gedicht:  „Der Schwimmer“

siehe  oben 

Copyright by Lutz-Rüdiger Busse

Die Möwen

Etwa 345 km ( es können aber auch 453 oder 534 km sein, so genau weiß das kein Autor), von hier liegt ein Strand, der jetzt zu dieser Jahreszeit, da Schnee und Eis auch jenen Strand überziehen, nur von Möwen bevölkert ist.

Heute aber gewahrten jene Vögel Schuhabdrücke, so angeordnet, das daraus zu schließen war: Eine Person (Nach Art der Abdrücke ein Mann) ging von Norden nach Süd-Süd-West. Nicht allein um diese Vermutungen zu überprüfen, sondern auch um das Geheimnis kleiner runder Löcher zu lüften, die im regelmäßigen Abstand neben die Fußspuren im Schnee zu sehen waren, folgten die Möven den Spuren.

Sie gewahrten auch bald, die für die Fußspuren verantwortlichen braunen Schuhe, die von grauen Hosenbeinen überlappt wurden. Die Hosenbeine wiederum ragte aus einem schwarzen Mantel heraus, der an den Seiten aus den Ärmeln, braunbehandschuhte Hände herausließ, von den einer einen schwarzen Stilschirm hielt, der für die kleinen runden Löcher verantwortlich war.

Oberhalb des aufgeschlagenen Mantels und unterhalb einer braunen Baskenmütze, hielt eine rotgefrorene leicht aufstrebende Nase im Verein mit ebenfalls roten stark abstehenden Ohren eine randlose Brille, die blauen Augen das sehen erleichterten.

Das Interessantes, so die Möwen, sei jedoch der Mund gewesen, dessen sich leicht öffnenden Lippen, den Möwen unbekannte Laut ausstießen.

Da den Weißgefiederten Schimpfworte nicht geläufig sein sollten, liegt der Verdacht nahe, dass es sich um solche gehandelt haben muss.

Die Möwen hätte sich wieder abgewandt, wäre nicht der Braunbegrenzte plötzlich stehen geblieben wäre, hätte geschwiegen und in eine bestimmte Richtung geblickt.

Nach kurzem zögern, hätte er sich in diese Richtung in Bewegung gesetzt. Das Ziel sei, so die Möwen, ein brauner Punkt gewesen, der sich beim näher fliegen, als eine allein stehende, dennoch leicht geöffnete Tür entpuppte.

An der Tür sei ein weißes Schild mit rote Aufschrift, die die Möwen etwa so beschrieben: “BITTE SCHLIESSEN!”, befestigt gewesen.

Die Rote des Gesichts des Mannes hat sich nach Angaben der Möwen daraufhin stark verdunkelt, der Schirm wechselte von der rechten in die linke Hand, so dass die freie Hand die Klinke fassen und die Tür zuziehen konnte

Daraufhin sei der Mann, Pfeiftöne aus seinen Lippen hervorbringend, weiter gegangen.

Später, so berichteten die Möwen, hätten sie noch einige junge Männer gesehen, die Holz zu einem Lagerfeuer aufschichteten. Einige hätten von einem Brett, ein Taschenmesser als Schraubenzieher benutzend, ein weißes blechernes Schild mit roten Schriftzeichen abmontiert.

Die Frage ist, ob man Vögeln, die sich am Meer langweilen, alles glauben soll.

Gibt  es auch als Gedicht:  „Die Tür"

siehe unten

Copyright by Lutz-Rüdiger Busse

Die Tür

(Gedicht,in einer eigenwilligen Schreibweise von kleinen und großen Buchstaben. Warum weiß ich heute nicht mehr)

an einem Strand nicht weit von hier

stand ganz allein aus Holz ne für

ein Schild war dran und grad‘ auf diesem

stand groß geschrieben: „BITTE SCHLIESSEN!“

 

sie standen da in rot, die Worte

und trotzdem offen stand die Pforte

 

da kam heran Herr Hermann Walter

seines Zeichens Lohnbuchhalter

bei der Türe blieb er steh´n

um sich diese anzuseh´n

 

er sah die Worte auf dem Schild

und wurde rot und furchtbar wild

denn er ist einer von den gewesen

die alles tun, was sie mal lesen

zack macht er die Türe zu

da hat die liebe Seele ruh

 

des abends spät da kam‘ Pfadfinder

ein Mann voran, dann 15 Kinder

bei der Tür, da blieb ‚en sie steh ’n

um nach ’nem Lager umzuseh’n

dann zeigte der Pfadfinderführer

mit seiner rechten Hand zur Tür her

„seht ihr die Tür?“ – „Ja!“ “sie wird heuer,

weil sie aus Holz, das Lagerfeuer“

gibts auch als Geschichte:  „Die Möwen"

siehe  oben 

Copyright by Lutz-Rüdiger Busse

entscheidung

wenn in anderen ländern

leute behaupten

sie seien demokraten

und andere einsperren

die nicht demokraten sind

wenn andere länder

die sich demokratisch nennen

dritte länder

die diktatorisch sind

mit geld und waffen unterstützen

wenn andere länder

die sich demokratisch nennen

dritte länder verwalten

und die bevölkerung dieser länder

unterdrücken

wenn in unseren land

leute die behaupten demokraten zu sein

und gegen freiheit und gleicheit und brüderliohkeit

eintreten

dann dürfen wir nicht den titel demokraten ablegen

sondern den anderen ihre maske „demokratie“

vom gesiebt reißen

das man ihr wahres gesicht sehe!

Copyright by Lutz-Rüdiger Busse

Feldverweis

Als wir einmal 

Fahnenschwenkend

Gegen Unrecht demonstrieren

Wollten

Und ich

Auf meine Fahne ein

Frage 

Schrieb

Missbilligte man mein Tun

Man schriebe auf Fahnen

Parolen

Keine Fragen

Fragen sei bürgerlich

Ich 

Trug Bürgerlichkeit und Frage

 

Als ich einen Pastor 

Fragte

Ob Saulus nicht anderes geschrieben hätte

Als jener Jesus von Nazareth gesagt habe

Sagte er mir 

Ich solle glauben

Nicht fragen

Ich trug meine Frage weiter

auch glaube ich nicht mehr

 

Als ich einen Parteifreund 

Fragte

Ob es gerecht sei

Wenn Geld ungleich verteilt sei

Sagte er mir

Wir Liberalen dürften nicht

Das Recht auf Eigentum in Frage stellen

Ich blieb liberal und fragte den Nächsten 

 

Als ich 

Fragend 

Zur Diskussion stellte

Ob Karlsruher Richter 

Nur deshalb recht hätten

Weil sie Karlsruher Richter sind

Sagte man mir

Ich hätte

Verfassung 

Und Rechtsstaat angekratzt

Und zeigte mir die gelbe Karte

Ich verteidigte 

Rechtsstaat

Und Verfassung weiter

Und fragte den Tormann

 

Als ich

Fragte

Ob aus der Geschichte zu lernen sei

Dass nicht jeder

Der aus demokratischen Wahlen 

Als Sieger hervorgeht

Demokrat ist

Auch wenn er sich so nenne

Verwies man mich des Feldes

Vom Spielfeldrand her

Frage

Ich

Auch um Euretwillen

Weiter

Ich

Kannn

Willl

musss

Copyright by Lutz-Rüdiger Busse

begegnungen

wenn wir uns begegnen

grüßen wir einander

suchen nach themen

gott

das wetter

das Jetzt

muß herhalten

die vergangenheit

die zukunft

sparen wir aus

der erfahrungen wegen

Copyright by Lutz-Rüdiger Busse

Erzählungen

wenn wir zusammensitzen

uns Geschichten

die wir erlebt haben wollen

erzählen

schaffen wir neue Wirklichkeiten

du sagst nicht alles

weil du meinst, nicht mehr zu sagen

weil du meinst, nicht mehr erlebt zu haben

weil du meinst, nicht mehr Sagen zu dürfen

weil du weglässt

weil du betonst

weil du ergänzt

darum kommen neue Wirklichkeiten zustande

jeder der glaubt

auch der der zweifelt

wird neue Wirklichkeiten schaffen

die unsere Kinder in den Geschichtsbüchern lesen werden

Copyright by Lutz-Rüdiger Busse

nachbarn

in dem haus

in dem ich wohne

wohnt eine alte dame

eine nette alte dame

mit der ich immer

wenn ich sie treffe

die meinung über das wetter abstimme

manchmal frage ich mich

ob es für nachbarn

noch andere themen

gibt als das wetter

Copyright by Lutz-Rüdiger Busse

Ich sage es den Kindern

dass ihr an langen Strängen

tatet Verbrecher hängen

das konnten wir verhindern

dass ihr euch nicht geniert habt

und darauf denunziert habt,

das sagen wir den Kindern

dass ihr in grünen Auen

tatet Straßen bauen

das konnt' ich nicht verhindern

und weil es unterbleibet

dass jemand davon schreibet

drum sage ich’s den Kindern

dass, weil ihr euch nicht trauet

Ihr neue Bomben bauet

das kann ich nicht verhindern

doch glaubt ja nicht an Siege

glaubt nicht einmal an Kriege

ich sage es den Kindern

dass viele Kinder sterben

und andere viel erben

kann ich noch nicht verhindern

damit es welche können

dagegen dann anrennen

drum sage ich‘s den Kindern

 

dass viele Demokraten

Demokratie verraten

das kann ich nicht verhindern

dass diese mit Entzücken

Fremdvölker unterdrücken

das sage ich den Kindern

solang ich bin am Leben

werd’ ich es weitergeben

ich sage es den Kindern

dass sie euch Fragen stellen

die Dunkelheit erhellen

und ihr könnt's nicht verhindern

Copyright by Lutz-Rüdiger Busse

es wird nicht geschossen

nach 30 jahren

krieg und tot

ruhen die waffen in einem land.

fern von hier

 

jene

die auf der seite der sjeger  stehen

feiern

den sieg des volkes

doch ich kann nicht mitfeiern

da ich die bilder der  flucht

da ich das morden

da ich das quälen von menschen durch den jetzigen sieger

nicht vergessen kannn

jene

die meinten der Verlierer

sei zwar ein diktator geweasen

aber wenigsten ein kapitalistischer

ich kann ihre trauer verstehn

mag aber nicht mittrauern

 

ich weiß nicht was wird.

weiß nicht einmal was wirklich war

 

weiß nur das weniger menschen getötet werden jetzt

endlich

Copyright by Lutz-Rüdiger Busse

fragen am 5. märz 1975

wenn in berlin

chaoten rechte entführen

und demokraten erpressen

 

sollen wir dann in den chor;

"haltet den dieb,

hängt auf den dieb!"

einstimmen,

sollen wir?

 

wenn wir an mehrheitsvoten

die in Karlsruhe fallen

kritik üben müssen

 

sollen wir dann

weil eine bombe

in Karlsruhe

gezündet wird

unsere kritik einstellen?

 

sollen wir

nur weil wir nicht

noch nicht

genug sind

die für freiheit

und gleichheit

und demokratie

und gerechtigkeit

und

und

 

eintreten

 

schweigen?

Copyright by Lutz-Rüdiger Busse

erdnüsse

 

Wer den "Knuff" in Braunschweig kannte, wird dies besser verstehen

als du kommst

sehe ich, daß du hübsche augen hast

als du erdnüsse bestellst

weiß ich, daß du mich zum mittessen aufforderst

 

und während wir erdnüsse knacken

tasten wir uns mit worten ab

 

um wesentliches zu klären

bevor die tüte leer ist

Copyright by Lutz-Rüdiger Busse

tschüss

an deinem abschiedskuss merke ich

dass auch du nicht weißt

ob wir unser versprechen

nach einer nacht auseinander zu geh’n

nicht lieber vergessen sollten

der prinzipien wegen

werden wir uns nicht wiedersehn.

Copyright by Lutz-Rüdiger Busse 

DAS MAUERLIED

gehört eigentlich nicht in Fallobst, setze ich aber trotzdem ein. Ist vor 1971, der Entmachtung Walter Ulbricht geschrieben worden

(Text für Barry McGuire: „What Exactly’s The Matter With Me“)

Mitten in Deutschland, da liegt Berlin.

Und da soll eine Mauer durchzieh’n?!

Das ist nicht gut, das darf nicht sein

Leute reißt die Mauer ein.

 

Will einer über die Mauer hinweg

Dann hat das meist gar keinen Zweck.

Da steh’n dann Vopos,

die sagen hart: "Nein!"

Leute reißt die Mauer ein.

 

Will einer von Ost nach West

Ihn man überhaupt erst nicht lässt.

Und geht er doch, schießt man auf ihn ein.

Leute reißt die Mauer ein.

 

Will einer von West nach Ost

Ihm das eine Stange Geld kost’.

Nur gegen West-Mark lässt man ihn rein.

Leute reißt die Mauer ein.

 

He, Walter Ulbricht, ein Mensch Du Dich nennst

und ganz einfach die Menschen hier trennst.

Gar so herzlos kann ein Mensch gar nicht sein.

Komm und reiß die Mauer ein.

 

Mitten in Deutschland,

da liegt Berlin. Und da soll eine Mauer durchzieh’n?!

Das ist nicht gut, das darf nicht sein

Leute reißt die Mauer ein!

 

(Text für Barry McGuire: „What Exactly's The Matter With Me“)

Copyright by Lutz-Rüdiger Busse

Das Aas

Habe ich gerade (Juni 2019) gefunden. Das Dokument wurde 2010 in Word geschrieben. Kann aber älter sein. Gehört aber irgendwie hierher.

Mitten in der Wüste saß

Auf einem noch ganz frischen Aas

Ein alter würd’ger Geier

Mit Namen Peter Meier 

  

Da kamen zwei Kojoten 

Heran auf leisen Pfoten

Das des van Tritt Hans

Mit seinem Bruder Franz

 

„Ach Bitteschön, Herr Mayer

sein sie ein netter Geier

und geben sie uns auch etwas 

von ihrem wunderschönen Aas.“

 

„Ihr seid doch wohl ganz!“

Sprach der zu Hans und Franz .

„Haut ab im schnellen Trab

ich gebe Euch bestimmt nichts ab!“

 

Sprach die Kojote Hans van Tritt

Zu seinen Bruder: „Franz komm mit!

Ein so altes dreck’ges Ass,

Ist für uns nicht der richt’ge Fraß“

Copyright by Lutz-Rüdiger Busse