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Der Fall Charles Dickens und Edwin Drood

Auf dem Balkon

Ich saß mal wieder auf meinen Balkon.

Anmerkung (LRB):

Da ich zur Zeit keinen Balkon besitze, habe ich überlegt, ob ich meine Geschichten im Rahmen Meiner Phantastischen Freundeweiter auf einem Balkon stattfinden lasse. Aber wo soll ich meine Phantastischen Freunde treffen. Im Garten oder in meiner engen Wohnung. Aus verschiedenen Gründen unmöglich. Aber da alles im Rahmen von Symfortd Fantasy-Mystery ist, ist mein Balkon eben auch Fantasy-Mystery.

Also:


Auf dem Balkon

Ich saß mal wieder auf meinen Balkon.

Ich legte mein iPad zur Seite schnüffelte mit dem Laptop im Internet herum und seufzte.

Ich legte mein iPad mit dem Roman "Die Wahrheit über Edwin D." von Fruttero & Lucentini zur Seite schnüffelte mit dem Laptop im Internet herum und seufzte.

"Was gefällt Dir denn nicht?" kam es von meinem Balkonkasten her.

Maike, die zweifelhafte Amsel, die hin und wieder vorbeigeflogen kommt, schaute mich an.

Zu viele ungelöste Rätsel“ antwortete ich.

„Dann schreib doch eine Geschichte und mit einer Lösung!“ ," kam es aus dem Zimmer hinter mir, wo sich Chaymk aufgebaut hatte.

„Knifflig!“ aber ich kann es versuchen.

Da kam mir eine Idee!

Ich überlasse die weitere Erzählung Balduin Schlechtverlust

 

Bericht Balduin Schlechtverlust

Es klingelte mal wieder an der Tür.

Bär sah wie ich auf den Monitor

Draußen vor der Wallvilla stand Frau Lalüg

Sie hielt einen Brief hoch und sagte: „Ein Brief für Herrn Bär. Persönlich!“

 

Bär versuchte gar nicht erst die Verdammte zu überreden, den Brief in den Briefkasten zu werfen oder ihn mir zu übergeben. Er wusste, dass das sinnlos war.

 

Also trat Frau Lalüg kurze Zeit danach in das Büro und nahm im grünen Ledersessel platz.

Sie reichte Bär den Brief und einen Zettel für die Unterschrift. Auf die Frage, wer den Brief abgesandt habe, erklärte sie, dass sie das nicht wisse.

Nachdem Bär unterschrieben hatte, verabschiedete sie sich und verließ uns und die Wallvilla.

 

Bär öffnete den Brief und gab ihn, als er ihn gelesen hatte an mich weiter.

Der Brief

Sehr geehrter Herr Bär!

Es besteht die Gefahr, das ein Todesfall am 9. Juni 1870 auf dem Landsitz Gads Hill in Higham bei Rochester (England) dazu führt, dass ein Unschuldiger posthum des Mordes verdächtigt wird.

Meiner Meinung sind Sie als einziger kompetent, dem entgegen zu wirken.

Sie werden honoriert!

Mit freundlichen Grüßen 

X

Bericht Balduin Schlechtverlust

Nachdem der Bär den Brief gelesen hatte, reichte er ihn mir und forderte mich auf: „Lesen Sie ihn Balduin und finden Sie heraus auf welchen Todesfall es sich handelt!“

Dann wandte er sich seinem Computerspiel zu, dass er beim Eintreffen von Frau Lalüg unterbrochen hatte.

Ich wandte mich auch meinem Computer zu und recherchierte.

Ich fand bei Wikipedia heraus, dass der Schriftsteller Charles Dickens „am  9. Juni 1870auf seinem Landsitz Gads Hill Place in Higham bei Rochester, England“ gestorben war. Er hinterließ den unvollendeten Roman "Das Geheimnis des Edwin Drood".

 

Nachdem ich noch ein wenig recherchiert hatte wandte ich mich wieder Bär zu und berichtete. Ich ergänzte:

„Hinsichtlich des unvollendeten Romans gibt es einige Komplettierungsversuche. Zwei Italiener namens Fruttero & Lucentini haben eine Geschichte geschrieben in der sie das Romanfragment „in eine Rahmenhandlung einbetten“. Namhafte Detektive sollen versuchen, „nach eingehender Analyse des Romanfragments kommen diese Experten zu einer überraschenden Lösung.“, zitierte ich Wikipedia.“

„Unter den namhaften Detektiven bin ich wahrscheinlich nicht?“ murrte Bär.

„Sie sind zwar namhaft, aber unbekannt. Der Roman „Die Wahrheit über Edwin D“ wurde 1989 veröffentlicht. Die erste Veröffentlichung unseres ersten Falls war 2010. Und Sie halten ja Ihre Existenz auch geheim.“

„Ja, ja,“ meinte Bär.  „Aber ist Dickens ermordet wurden?“

„Er starb an einem Schlaganfall. Es war sein Zweiter! Er führte ein ausschweifendes Leben!

„Der lässt sich durch ein Medikament herbeiführen! Oder durch Magie! Apropos Magie: Gibt es Hinweise auf Magie oder magische begabte Wesen? In Geschichten wie im Umfeld von Dickens?“

„Vage Hinweise ja. Aber Magie oder magisch begabte Wesen wie wir sie kennen: Nein!“

„Dann werden Sie eventuell eine Reise durch Zeit und Raum machen!“

„Nach Gads Hill im Juni 1870?“

„Ja, ein paar Tage vor Dickens  Tod!

„Dann muss ich ein wenig fortbilden!“

---

Meine Fortbildung nahm ich bei Grünfinger, der mich schon bei meinen ersten Reise zeitab, zeitauf beraten hatte. Damals war ich in Braunschweig geblieben. Nun sollte ich nach England. Ich erhielt die notwendigen Hinweise.

 

Ich machte mich auf den Weg nach Gads Hill.

Ich hatte mich zeitgemäß gekleidet, allerdings war meine Kleidung nicht sehr vornehm, ich machte vielmehr einen heruntergekommenen Eindruck.

Bei einer ersten Annäherung nahm ich mittels Magie-Gespür zwei magische Wesen wahr. Ein Hund und eine Katze. Ich vermutete, dass es sich eigentlich nur um Chamis oder Zweifelhafte handeln konnte. Als ich näherkam wurde ich angesprochen, wurde ich angesprochen.

„Oh, ein Zeitreisender!“ sagte die Katze. „Ich bin übrigens eine Chami und heiße Dorothy. Und mein Freund ist ein Zweifelhafter und heißt James.“

Es waren so einige.

Ich wusste daher, dass es sinnvoll war sich nicht zu lange in der Vergangenheit aufzuhalten, traf ich mit James eine Vereinbarung. Und kehrte zurück durch Zeit und Raum zur Wall-Villa.

Bär war in der Tiefgarage bei Cjue. Ich setzte mich und tippte meinen Bericht.

Als Bär kam, vertiefte er sich in meinen Bericht. Dann nickte er mir zu.

„Es war richtig, dass Sie schnellstens zurückkehrten. Wenn er nur einer Sie gesehen hätte, hätte es zeitliche Verwirbelungen geben können.“

Er studierte die Liste der magisch begabten Personen und meinte: „Graue, Schwarze, Bunte, Reykianer, EODisten, Symfortd-Leute und vielleicht noch weitere! Was wollten Sie alle dort?“

Nach einer Pause machte er „Mmh!“.

Er grübelte und fällte eine Entscheidung.

Nach einigen Handgriffen erschien Hedwig per Sichtung.

Bär kam sofort zur Sache.

„Warum warst Du Anfang Juni 1870 in Gads-Hill?“

„Kannst Du mir sagen, warum Dich das interessiert?“

„Ermittlungen!“

„Ich hatte wie viele andere davon gehört, dass dort eventuell etwas Wichtiges passiert. Es waren noch einige andere Magiebegabte da.“

„Und passiere etwas Wichtiges?“

„Charles Dickens starb!“

„Und war da etwas merkwürdiges dran?“

„Ich weiß nicht genau. Josef hatte mir erzählt, dass Dickens ihn um einen Ratschlag gebeten hatte.“

 

„Weißt Du wann er um den Ratschlag bat?“

„1844 oder 45 in Rom. Er hat ihn zufällig dort getroffen. der großen Treppe, die von der Piazza di Spagna zur Kirche von Trinita del Monte führt. Mehr kann ich Dir nicht sagen!“

Bär murmelte: „Da kenne ich doch jemand!“

Erneut flammte eine Sichtung auf. Auf einer Treppe saß ein Kobold.

„Hallo Hulti!“ begrüßte Bär ihn.

„Hallo Cäsar!“ grüßte Hulti zurück.

„Du hast Dich 1844 oder 45 mit Charles Dickens in Rom getroffen!“ behauptete Bär

 


„Ja! Und?“

„Hat er Dich um einen Gefallen gebeten?“

„Ja. Ich habe ihm eine Münze durchs Magium gezogen!“

„Danke!“ 

Hulti verschwand mitsamt der Treppe.

Aber Bär aktivierte das Sichten erneut.

Es erschien Lee Nad.

Bär informierte ihn.

„Ich Informiere Dich, dass Dickens zwar gestorben ist, aber als Geist weiterlebt. 

Er wollte den Roman nicht beenden. Er lebte sehr ungesund. Er tat so als wollte er sterben, erlag aber wie von ihm geplant einem Schlaganfall. Da er aber jammerte, er könne den Roman nicht vollenden, wurde zum Geist und damit unsterblich.

Ich schicke Dir die Rechnung!

Und die Beweise!“

Bevor Lee Nad etwas entgegnen konnte, endete die Sichtung.

Auf dem Balkon

Meine phantastischen Freunde schwiegen eine Weile.

„Das war ja ein abruptes Ende!“ brach Juliane das Schweigen.

„Ja,“ entgegnete ich, „aber da ich zum einem kein Plagiat wollte und zum anderen die Spannung in Werken anderer erhalten wollte, blieb mir nichts anderes übrig.“

„Wie meinst Du zweitens?“

„Ich wollte den Namen des vermeintlichen Täterle nicht nennen. Ich empfehle dazu Fruttero  & Lucentini. Auch vermeide ich auch den Vorwurf des Plagiats.“

„Aber wieso ist Lee Nad der Auftraggeber?“

„Er muss verhindern, dass menschlichen Wesen Leid zugetan wird!“

„Schlau ausgedacht!“ meine Chaymk

LRB

Richtig!

Und wie üblich bei Symfortd mit Phantasie und Mystik!