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siehe aber auch Quellen Projekt

Projekt: Rund um Braunschweigs Wälle

Vorbemerkung

Dieser Artikel stammt aus dem Jahr 2006.

Ich habe ihn 2020 überarbeitet.

Die Stadtbezirke in Braunschweig verdanken Ihrer Existenz der Gebietsreform. Am 1. März 1974 wurden eingemeindet: Bevenrode, Bienrode, Broitzem, Dibbesdorf, Geitelde, Harxbüttel, Hondelage, Lamme, Leiferde, Mascherode, Rautheim, Rüningen, Schapen, Stiddien, Stöckheim Thune, Timmerlah, Völkenrode, Volkmarode, Waggum, Watenbüttel, Wenden, die gemeindefreien Gebiete Buchhorst und Querum sowie Flurstücke von Klein Schöppenstedt und Weddel. „Aus den 22 eingemeindeten Orten werden 12 Ortschaften mit je einem Ortsrat gebildet.“ (Quelle: - Stadtchronik). 

Das (vorläufige) Überleben der Ortsräte entsprang einem Kompromiss der  Gebietsreform, die ehemaligen Orte des Landekreises wollten zumindest ihre Ortsräte behalten. 

In der Folge fochten sie dafür, dass sie diese behalten konnten und fanden zumindest recht schnell bei den Braunschweiger Jungdemokraten und in der F.D.P. Gehör. Auch im übrigen Stadtgebiet Räte für Bezirke einzuführen schien mir  und meinen politischen zum Teil basis-orientierten Freunden attraktiv. Hannover, meine ich, hatte damals schon Bezirksräte. So wurde diskutiert und geplant. Die Einteilung bei SPD und CDU richtete sich nach deren politischen Interessenlagen, ich mag darauf hier nicht eingehen, zumal mir die Fakten fehlen. Jedenfalls beschließt der Rat der Stadt  am 20. Januar 1981 „die Einteilung des Stadtgebietes in 22 Bezirke, für die bei der Kommunalwahl (am 27. September 1981) Bezirksräte gewählt werden. Die Anzahl der Bezirke hat sich inzwischen auf 20 verringert.

Nicht nur über den Zuschnitt der Bezirke gab es Diskussionen, Auseinandersetzungen und Abstimmungen. Bei einer überparteilichen Zusammenkunft im späteren östlichen Ringgebiet im Stadtparkrestaurant war ich selbst dabei. Es – aus meiner Sicht – gab eine Reihe guter und nicht so guter Vorschläge. Ich hielt zum Beispiel die Bezeichnung Alte Wiek für völlig falsch, da dies mit dem Magni-Viertel quasi identisch ist. Das es hier einmal eine Flurbezeichnung Alte Wiek gegeben habe, überzeugt mich nicht. Die Bezeichnung Stadtpark gab es auch noch, die Bezeichnung östliches Ringgebiet war dann ebenso pragmatisch wie „Nordstadt“, wo man sich recht schnell einigte.