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siehe aber auch Quellen Projekt

Landwirtschaft und Gartenbau bis Mitte des 19. Jahrhundert

Der heutige Bezirk Viewegs-Garten / Bebelhof wurde schon früh landwirtschaftlich genutzt. Gärten, Felder, Weiden, Weinberge (am Zuckerberg) und zwei Windmühlen sind schon auf frühen Karten nachweisbar. In St. Leonhard befand sich eine Schäferei. A. H. Lehne berichtet in ihrem "Braunschweiger Bilderbogen" von Tierhaltung (u. a.: Kühe, Pferde, Kaninchen). Die Windmühlen (eine gehört zu St. Leonhard, die zweite zu St. Marien) lagen auf einen Berg am nördlichen Rand des heutigen Viewegs Garten. Prägend sind auf frühen Karten ebenfalls das "Kreyenfeld" (später "Krähenfeld") und der Lämchenteich mit der Lämchenriede, an dem die Wüstung Limbeki lag und heute der Bebelhof liegt.

Laut A. H. Lehne gehörte zumindest ein Teil der Gärten in der Außenstadt (ursprünglich) Bewohnern der "Innenstadt".

Auf einem Holzschnitt aus dem Jahr 1547 sind  - nach Günter Nagel / Wolschke-Bulmahn  dealisierte Gärten – zu erkennen. Die Felder und Gartenanlagen lagen danach frei oder waren durch geflochtene Weidenzäune begrenz, die auch Schutz gegen Diebe und Wild boten. Sie waren mit Lauben und selten Lusthäusern bebaut. Die Gärten gehörten Ackerbürgern und privaten Grundbesitzern. Nach anfänglich offenerer Handhabung der Nutzung der Flächen wird die Nutzung erfolgte allem Anschein nach eine Reglementierung, die allerdings auch dazu beitrug, dass die Bedürfnisse der Stadt nicht mehr gedeckt werden konnte. Wolfenbüttel sprang ein und begründete damit einen Ruf als Gartenstadt. 

Ab 1700 bildeten sich verstärkt Erwerbsgärtnereien. Aber auch der spätere Viewegs Garten entsteht. 1751 werden die mitten in den Feldern stehenden zwei Windmühlen von St. Leonhard und St. Marien abgebrochen, der Geheimrat Schrader von Schliestedt lässt sich dort einen Garten anlegen, dass 1778 Roger von Drake übernimmt. Die weitere Entwicklung über Lütichau, Campe und Viewegs bis zur heutigen Zeit wird unter ViewegsGarten geschildert.

Ab 1801 werden die Wallanlagen „verändert“. Auch auf dem Wällen und dem Glacis sowie im davor liegenden Gelände entstehen Gärten. Hinsichtlich des jetzigen Stadtbezirks Viewegs Garten / Bebelhof  sind hier interessant:

  • Christinenbollwerk (jetzt Windmühlenberg, gehört aber zur Innenstadt) - 
  • das Ravelin und das Glacis vor dem Augusttor,  das Louisenbollwerk (18 Morgen wurden zum heutigen Hollands Garten) -
  • das Ravelin zwischen Louisenbollwerk und Detachierten Bollwerk,
  • die Erwerbung von Holst
  • und des Geheimrat von Schliestedt der Zuckerberg -