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siehe aber auch Quellen Projekt

Weitere wichtige Daten und Ereignisse im Stadtgebiet:

1865 wurde die Grenze des Braunschweiger Stadtgebiets einschließlich der Außenstadt durch Landesgesetz festgelegt. 1870 erfolgte die Aufhebung des Bebauungsverbots für das Glacis

wodurch zum Beispiel die Adolfstraße möglich wurde. Der Bau der Helmstedter Bahn mit dem Verschiebebahnhof St. Leonhardt, der zum Ostbahnhof (überwiegend Güterbahnhof) und zum neuen Hauptbahnhof ausgebaut wurde. Als erste von Bürgerschulen in der Außenstadt wurde 1876 die Bürgerschule an der damaligen Ottmerstraße (heute Kurt-Schumacher-Straße). 1877 erfolgte die Aufhebung der Toraccise / Akzise , was u.a. zum Bau von Brücken über die Okerumflut führte. 1887 wurde zur Verbesserung der gesundheitspolizeilichen Situation der Zentralfriedhof angelegt. 

Südlich von Viewegs Garten erfolgt die Bebauung des Krähenfelds und nördlich schließt sich die Lücke zu St. Leonhardt. Auch am Zuckerberg gibt es die ersten Häuser an der Wolfenbütteler Straße und am entstehenden Zuckerbergweg. Am 12. Juni 1919 wird Ankauf der Charlottenhöhe, am 30. Dezember 1920 der Verkaufs von zunächst 86 Baustellen auf der Charlottenhöhe genehmigt.

Außerhalb des Krähenfelds entstehen im Bereich der Leonhardstraße, Gerstäcker Straße und Körner Straße. Westlich der Wolfenbütteler Straße ensteht südlich von Hollands Garten u. a. die Obergstraße, die Badetwete führt weiter südlich in der Bürgerpark, hier wurde 1859die öffentlichen Badeanstalt an der Oker eröffnet (Nicolaus Gellertshoff). Nördlich der Badetwete findet sich Holsts Garten, die 1838 hierher von Neu-Richmond verlegt wurde (hier 1825 gegründet.

Literatur

  • Historischer Atlas der Stadt Braunschweig / hrsg. von der Stadt Braunschweig; Braunschweig, 1958-71, (Hist. Atlas I)
  • Die neuere Geschichte der Stadt Braunschweig in Karten, Plänen und Ansichten / hrsg. von d. Stadt Braunschweig, wiss. Beratung: Richard Moderhack, Braunschweig 1981 (Hist. Atlas II) 
Adolfstraße
Adolfstraße