Normandie

Honfleur

Eigentlich wollte ich die Kirche besichtigen, aber das klappte nicht.

Beim Aufbauen meines Zeltes kam mein Zeltnachbar vorbei.

Er lud mich ein nach dem Aufbau vorbeizukommen.

Er lud mich zu einem Schnaps ein.

Er fragte mich ob ich eine Calvados oder einen Genever wolle.

Einen Calvados bekäme ich hier doch überall.

Also Genever.

Wie unterhielten uns übe dies und das.


Ich machte ihn auf das Dali-Museum in Figueras aufmerksam, das kannte er nicht.

Auch den Teppich von Bayeux, den ich mir später ansehen wollte, kannte er nicht.

Er war Maler - mit geringen Einkommen -.

Er reiste mit seinem Auto in der Welt herum.

Eine Bezahlung  für den Schnaps lehnte er ab.

Auch für das Frühstück, das er am nächsten Morgen zubereitete. 

Landungsküste - Bayeux

Ich weiß selbstverständlich, dass wir durch die Landung hier befreit wurden.

Aber an die militärischen Postkarten muß man sich gewöhnen.

Ich schlug mein Zelt an einem Camping-Platz auf. 

Und besichtigte die Bunker von außen.

Ich aß vor einem Restaurant lecker und zündete mir eine Pfeife an. Ich rauchte damals noch.

Setzt sich doch ein Paar in die Windrichtung meiner Pfeife und bat mich zu auszumachen. Was ich widerwillig tat. Hätten sich doch woanders hinsetzen können.

Nach dem Essen gab es ein längeres sehr schönes Gespräch. Ein schwedische Paar, das mit dem Wohnwagen unterwegs war. Das Gespräch führten wir auf Englisch. Man kann das recht gut führen, wenn zwei Nicht-Engländer "Schulenglisch" sprechen.

Ein andere Landung gab es in Bayeux. Dort fuhr ich mit dem Rad hin. 

Wilhelm dem Eroberer war hier gelandet. Die Landung wurde (etwas schön gefärbt) mit den Teppich von Bayeux dargestellt. Imposant. Ich machte meine erste Erfahrung mit einer Führung per Kassette, eingelegt in ein recht großes Gerät. Das mich auf deutsch durch die Ausstellung führte. (Der Teppich von Bayeux auf Wikipedia)

Deauville / Trouville-sur-Mer

Ich erinnere mich an das imposante Hotel „Le Normandy Barriere“ in Deauville. Von außen. Eine Übernachtung konnte ich mir nicht leisten. Ein Bild gibt es bei Wikipedia.

Ich erinnere mich auch, daran dass ich im Tourist Info war und ein junges Paar beobachtete, die mein nicht abgeschlossenes Rad aus der Nähe betrachteten.

Ich ging schnell raus. Nach längeren Verständigungsversuchen stellte sich heraus, dass es sich ein Pärchen aus Texas handelte. Schwieriger Dialekt.

Ob ich hier übernachtete, weiß ich nicht mehr