© der überarbeiteten Fassung 2021 by Lutz-Rüdiger Busse (siehe auch: Copyright).

Bruch (Symfortd)

Diese Info-Seite wurde aufgrund von neuen Erkenntnissen, die ich beim verfassen des Romans Die Goldende Kugel gewonnen habe 2021 überarbeitet.

Eine Sumpflandschaft an der damals südlichen Stadtgrenze der Stadt Braunschweig bis zur Stadterweiterung, die heute trockengelegt ist.

Der alte Bahnhof und die VW-Halle stehen jetzt hier, südlich davon schließt sich der Bürgerpark an. Im Mittelalter war dies eine gute Möglichkeit die Stadt zu verlassen oder hineinzukommen, für Verbrecher wie Politiker.

 

"Der Bruch bot nämlich durch seine Wasserverbindungen eine günstige Gelegenheit zum Entweichen aus der Stadt. Hiervon machte schon 1488 der durch Ludeken Holland bedrohte Bürgermeister Ludeke Breier Gebrauch unde gingk uppe dai brouk to des Rades vischer, de brachte one over dat ys, unde kam to Woldenberge unde vort bet to Hildessem. Ebenso heisst es 1513 von dem damals verfolgten Bürgermeister Gherke Pawel im Schichtbuche: do ghingk he na dem brouke, unde vor over myt eynem schepe tmde kam to Hildessem. Diese nun später auch von verfolgten Verbrechern benutzte Gelegenheit veranlasste den Rat 1596 dazu, das Verschliessen der Bruchtore abends 8 Uhr einzuschärfen und die Winkelkneipen aufzuheben." Zitat ausHeinrich Meier Die Strassennamen der Stadt Braunschweig 1904 / Im Text Meier: StraßenamenS 29 (siehe archive.org Meier.)

Der Bruch in SYMFORTD.

Der Bruch soll lt. iii entstanden sein, als das Raumschiff Irene zur Erde zurückgekehrt sei. Wichtig für die Weltraumfahrt. Den auch auf andere Weise kann man noch heute durch den Bruch entkommen.

Am Bruch ließen sich schon früh Gruppen von Spacern und Cybriden nieder. So ist schon früh die Anwesenheit der Tres Patres, die zu den EODisten gehören, nachzuweisen. Auch die Reykianer haben sich anscheinend schon früh hier niedergelassen.

An der Wasserseite liegt das la boule d`or. Das Hauptquartier der Bunten

Im 15. Jahrhundert wurde der Bruch  "durch Entwässern und Aufschütten befestigt und es entstand eine durch drei Brücken erreichbare ziemlich verwinkelte unübersichtliche Siedlung. Eine dieser Straßen wurde, weil direkt am Okerarm gelegen, Wasserseite genannt...

Nach der Zuschüttung des Okerarmes an der mit schlechtem Ruf behafteten Wasserseite wurde diese 1858 umbenannt in Bruchstraße und die neu entstandene Straße auf dem Okerarm ist jetzt die Friedrich-Wilhelm-Straße." (zitiert aus: Verstecktes: Die Bruchstraße in Braunschweig) 

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Diese Karte ist ein Ausschnitt der Karte "Braunschweig um 1400.jpg" von Von Brunswyk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=16442891
Diese Karte ist ein Ausschnitt der Karte "Braunschweig um 1400.jpg" von Von Brunswyk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=16442891

Ich war früher der Ansicht, dass der Bruch den heutigen Bürgerpark einschloss, neuere Recherchen habe mit eines besseren belehrt. Ich habe eben eine Stelle in Alles Illusion / Im Mittelalter entdeckt, die ich korrigieren musste. Es können auf dieser Website noch irgendwo diese Fehler stehen. Sorry. 

Der später als Leopoldstraße betiteltete Weg lag dort wo die Lange Brücke das Bruchtor mit dem Kattreppeln verband (vgl. Wikipedia)

HinterSYM:

Wann genau und wie die Idee entstanden ist, den Braunschweiger Bruch eine zentrale Rolle im SYMFORTD Zyklus zuzuweisen, ist für Autor nicht  mehr nachvollziehbar. 

Nachvollziehbar ist, dass der Bruch im Mittelalter dazu benutzt wurde, um unbemerkt in die Stadt oder aus ihr heraus zu gelangen. In Alles Illusion wird im Kapitel Im Mittelalter

die Flucht des Ludeken Breyer erwähnt.

Es gibt zahlreiche Geschichten aus dem SYMFORTD Mythos, die sich um den Bruch ranken. Josef Waldner alias Josef Lobers bzw. dessen Geist  spielen darin eine große Rolle.

Auch in Die Goldende Kugel spielt der Bruch eine wichtige Rolle

Anmerkung 2021:

Unterhalb des Bruchs sind auf der o. a. Karte Oberarme und Gewässer zu sehen.

Auch das Kloster Cyriakus ist eingezeichnet.

Es spricht also nichts dagegen, dass sowohl Meyer & Co als auch die EODisten dort im Symfortd-Mythos angesiedelt werden.