Kattreppeln

Das Tor oder Das Repp zu den Katts, ist in SYMFORTD ein Ort von dem man zu Reisen durch Raum und Zeit aufbrechen kann. Es entstand durch das Andocken der Irene bei ihrer Rückkehr. Von hier ausgelangt man ab etwa 10. n. d. S. zu den Raumschiffen, auch zu Irene.

Schiffstor: Wurde kurz nach dem Start erschaffen. Mit ihm kann man auf ein Weltraumschiff gelangen, dass sich im Orbit der Erde befindet. Das Schiffstor befand sich südlich vom Globalen Tor rund um Kattreppeln.“

An der Katzenstele sang sich Cliff Lorgan sich nach Eden. (siehe Die Lichtung)

In Ein schwarzer Mann in weiß taucht erstmals Jean Metieramour auf.

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Laut  Wikipedia befand sichDie Lange Brücke "befand sich im Bereich der heutigen Straßen Kattreppeln, Münzstraße, Waisenhausdamm, Hinter Liebfrauen und Friedrich-Wilhelm-Straße... 

Im Jahre 1879 wurde die Lange Brücke im Zuge der Okerkanalisierung abgebrochen. Die Okerarme wurden zugeschüttet."

Eine Karte in Band 3 von Wolfgang Ernst, Braunschweigs Unterwelt - Kanäle und Gewölbe unter der Stadt: Bruchgraben, Münzgraben und Wendengraben im Wandel  auf Seite 15 nennt den Bereich des Kattreppeln "Vor der Langen Brücke". Die östliche Verlängerung die dort die "Lange Brücke."

Die Lange Brücke spielt in Der Burgmühlengraben kommt unter die Erde eine Rolle

Braunschweig Stadtplan um 1755

Albrecht Heinrich Carl Conradi - Jürgen Mertens: Die neuere Geschichte der Stadt Braunschweig in Karten, Plänen und Ansichten. Mit einem Abriß der älteren Stadtgeschichte und einer Zeittafel von R. Moderhack. Hrsg. von der Stadt Braunschweig/Vermessungsam
Albrecht Heinrich Carl Conradi - Jürgen Mertens: Die neuere Geschichte der Stadt Braunschweig in Karten, Plänen und Ansichten. Mit einem Abriß der älteren Stadtgeschichte und einer Zeittafel von R. Moderhack. Hrsg. von der Stadt Braunschweig/Vermessungsam

aus: Monika Zeidler: "Mauernstraße, Klint und Werder, Markt und Straßenamen" Braunschweig 1981:

„Im Mittelalter war Braunschweig mit einer starken Stadtmauer, mit Gräben und Wällen umgeben. Größere Sumpfgebiete, z.B. das Bruchgebiet zwischen Damm, Altewiek und Altstadt, verhinderten, dass die Stadt lückenlos mit einer Mauer umgeben werden konnte."

Lange Brücke 1929

Johann Karl Mare - Ausschnitt aus einer Karte der Stadt Braunschweig von K. Mare.Dieses Werk ist gemeinfrei,
Johann Karl Mare - Ausschnitt aus einer Karte der Stadt Braunschweig von K. Mare.Dieses Werk ist gemeinfrei,

Dei Werke oben und links sind gemeinfrei, weil seine urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist.

Dies gilt für das Herkunftsland des Werks und alle weiteren Staaten mit einer gesetzlichen Schutzfrist von 100 oder weniger Jahren nach dem Tod des Urhebers.

Quelle: Jürgen Mertens: Die neuere Geschichte der Stadt Braunschweig in Karten, Plänen und Ansichten. Mit einem Abriß der älteren Stadtgeschichte und einer Zeittafel von R. Moderhack. Hrsg. von der Stadt Braunschweig/Vermessungsamt, Braunschweig 1981, Blatt 31 (links)


Das Bruchgebiet bildete zwar einen natürlichen Schutz, da es einem ortsunkundigen Feind immer gefährlich werden konnte, jedoch ganz sicher war die Stadt nie; hier war sie verletzbar. Deshalb ließ der Rat an solchen besonders gefährdeten Stellen die schweren ballistischen Kriegswerkzeuge aufzustellen.

Auf dem Gebiet zwischen Kattreppeln und Kohlmarkt standen die schweren Geschütze, Katapulte, Ballisten, Mangen und Sturmblöcke, die alle unter dem Begriff „Kalten“ oder „Katzen“ zusammengefasst wurden. Dieser Sammelname gab der Straße, die später auf dem trocken ge­legten Gelände entstand, ihren Namen. Nahe dem Kohlmarkt stand auch der dazugehörige Pulverturm, der „Lange Turm“ genannt, der erst im 18. Jahrhundert abgebrochen wurde. Auch in anderen Städten wurden diese Arsenale Grundlage für eine spätere Straßenbezeichnung.

Der zweite Teil des Namens Kattreppeln — Reep oder Repp — wird in Braunschweig als aus Sumpf und Bruchgebiet gewonnenes Gemeindeland gedeutet, was auch mit der topographischen Voraussetzung über einstimmt. Reep oder Repp, dessen Grundbedeutung Seil ist (erinnert sei an die Reeperbahn, wo die Schiffs taue hergestellt wurden), bezeichnet das mit einer Hecke oder mit niedrigen Zäunen umgebene, umseilte Land. Kattreppeln ist folglich vom Sumpf abgetrenntes und trockengelegtes Stadtgebiet, das Standort der schweren mittelalterlichen Kriegsmaschinen wurde und für die Verteidigung der Stadt äußerst wichtig war.“

Im Rahmen meiner Recherchen zur Burgfreiheit / Kleine Burgbin ich auf „Heinrich Meier: Die Straßennamen der Stadt Braunschweig. Wolfenbüttel, Zwissler 1904“ gestoßen. Hier findet sich unter Kattreppeln, dass die Stadtgegend seit der Anlage der Friedrich-Wilhelmstraße einen ganz anderen Charakter bekommen habe. „Man wandelte auf dieser langen Strecke am Flusse und hatte einen Blick in die Gärten des Bruchs.“ (ebenda S. 53). Das wird auch auf der o.a Karte von 1755  deutlich.

Ich werde diese im Kapitel Über den Damm zum Altewiek berücksichtigen.

 siehe 

In Heinrich Meier erklärt weiter, dass Kattreppeln in den Stadtbüchern bis 1611 nie genannt wird.

"Auf den Stadtplänen führe sie zwar 1606 „Katerpohl“ 1671 „imKatt- Reppel“, 1758 „Kattreppeln“, aber in der Stadtbüchern erst 1611 „Im Katreppel“.

In den Stadtbüchern würde sie sunte Johannese, vor der langen brughe oder vor der langen brugge by sunte Johannese

Urkundlich würde der Name longus pons, jeghen sinte Johannesse over, Korten brughe tygen sunte Johannese und vor der langhen brughe benutzt.

 Der Namen Kattreppeln sei ein Flurname, der Katzenbalgen bedeute.

Vgl. Heinrich Meier : Die Strassennamen der Stadt S. 56 ff Link